Die Geschichte unseres Vereins

Der Verein wurde im Jahre 1919 in Köln-Deutz gegründet.

Geburtsstätte für die Schwimm- und Wasserballabteilung war das

Kaiser-Wilhelm-Bad (später Deutz-Kalker Bad).

Schon zwischen 1920 und 1940 wurden großartige sportliche Leistungen erzielt. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang der eigentliche sportliche Durchbruch.

Der SV Rhenania wurde zunächst erfolgreichster Kölner und später dann auch stärkster westdeutscher Schwimmverein.

Über Jahre hinweg waren die SVR-Schwimmerinnen und Schwimmer führend. So kraulte Johannes „Jonny“ Förster als erster Kölner die 100 m unter einer Minute und Rudi Becker war im damals neuen Delphinstil unschlagbar.

Der Ex-Weltrekordler, Olympiazweite und zweimalige Sportler des Jahres.

 

Gerhard Hetz wurde Cheftrainer im SV Rhenania und machte den SVR in den 70er und 80er Jahren zum erfolgreichsten deutschen Schwimmverein.

 

Zwischen 1977 und 1993 erreichte er mit seinen jungen Schützlingen sowohl bei den Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen bemerkenswert viele Titel und Medaillen. Die herausragende sportliche Leistung errang dabei Rainer Henkel, der bei den Schwimmweltmeisterschaften 1986 in Madrid Weltmeister über 400 m und 1500 m Freistil wurde.

 

Die Schwimmerinnen Ina Beyermann und Petra Zindler gewannen in den achtziger Jahren zusammen über fünfzig deutsche Meistertitel und holten bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles beide eine Bronzemedaille.

Nach langer Pause konnte im Jahr 2009 mit Kerstin Vogel in der offenen Klasse wieder ein deutscher Meistertitel errungen werden. Trainer Ralf Steffen krönte damit seine langjährige erfolgreiche Arbeit.

 

Sabrina Marzahn und Denise Gruhn steuerten in ihren Altersklassen ebenfalls deutsche Meistertitel bei.

 

Aber auch im Kunst- und Turmspringen war der SV Rhenania Köln, insbesondere durch Doris Pecher, einer mehrfachen deutschen Meisterin, erfolgreich.

 

Im Wasserball ist der SV Rhenania Köln von Anfang an aktiv gewesen. Im Jugendbereich wurde 1986 die Deutsche Vizemeisterschaft, 1987 sogar die Deutsche Meisterschaft errungen und 1993 wurde der Westdeutsche Pokal gewonnen. 1995 folgte dann der Aufstieg in die 2. Wasserball Bundesliga. Zur Spielzeit 2009/2010 wurde eine Spielgemeinschaft mit dem SC Blau-Weiß Poseidon Köln gegründet. Unter dem Namen SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln gelang 2011 unter Trainer Ilie Slavei der erstmalige Aufstieg in die 1. Wasserball Bundesliga.

Die Masterabteilung – sprich Senioren ab 20 Jahre – ist im sportlichen Sektor ebenfalls erfolgreich. So konnten auf Europa- und Weltmeisterschaften auch hier vordere Plätze erreicht werden.

Nostalgie: Eine 100 Jahr alte Wettkampfhose aus Bettlaken genäht

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